Geschichte

Die Gründung


Wozu eine solche Truppe?

Es ist das Feuer der Liebe zum Pferd, diesem prächtigen und edlen Geschöpf, welches uns verbindet in Freundschaft und uns diese ganz besondere Begeisterung verleiht.
Wir sind eine Paradetruppe und Ehrenformation des Staates Bern, präsentieren uns im eingeübten Formationsreiten und stellen hohe Ansprüche an die Ethik gegenüber dem Pferd, die Traditionen und die Freundschaft.
Für uns alle gilt: Der Pferderücken ist ein Ehrenplatz.
Dank aktiver Mitarbeit vieler Gleichgesinnter, des grosszügigen Engagements der Berner Regierung, zahlreicher Donatoren und vielen weiteren, spontanen Zuwendungen war es möglich, diese Truppe zu gründen und fortan mit Präsentationen und Auftritten ein begeistertes Publikum zu erfreuen.

Präsident und Inspecteur
Stefan Küng

Uns kann man sehen an...

• Feierlichkeiten der öffentlichen Hand und privater Unternehmungen
• öffentlichen Umzügen
• Staatsempfängen und -besuchen von Politik und Wirtschaft
• Veranstaltungen der Schweizer Armee
• Veranstaltungen historischer Milizverbände im In- und Ausland
• Rahmenprogrammen von Reitsportveranstaltungen
• Rahmenprogrammen von bedeutenden Messen und Ausstellungen
• touristischen Promotionsprogrammen


1972
Mit der Auflösung der Schweizerischen Kavallerie im Jahr 1972 verlor die BKOG (Bernische Kavallerie-Offiziers-Gesellschaft) den direkten Bezug zur Armee und widmete sich fortan unter anderem der historisch-kulturellen Bedeutung des militärischen Reitens.
1989
Der eigentliche Anstoss zur Gründung einer berittenen Bernischen Miliz ging 1989 von Oberst Pierre Mange, dem ehemaligen Kommandanten der Eidgenössischen Militärpferdeanstalt in Bern aus. Er verstand es, seine Kameraden in der BKOG für diese Idee zu begeistern.
1990
An der ordentlichen Hauptversammlung der BKOG im Jahr 1990 wurden erste konkrete Vorstellungen präsentiert. Unter der Leitung von Oberst Rolf Küng, konnte die Realisierung zügig vorangetrieben werden.
1991
Die Berner Dragoner 1779 durften im Jahr 1991 - zum 700-jährigen Jubiläum der Schweizer Eidgenossenschaft – mit ihrem ersten Auftritt ein grosses Publikum begeistern.
Den „Ritterschlag“ erhielt die Formation am 5. Dezember 1991, als der Bernische Regierungsrat seine Wochensitzung unterbrach, um in Corpore eine Musterung oder Inspection der Paradetruppe in der damaligen EMPFA in Bern vorzunehmen.
1996

Fünf Jahre später erfolgte mit der formellen Vereinsgründung die rechtliche Verselbständigung der Berner Dragoner 1779 mit folgender Leitidee:
Neben dem modernen Reiten, sei es als reines Freizeitvergnügen und/oder als Leistungssport in stark reglementierten Sparten, will diese Paradetruppe die besondere Form des Formations-, Defilier- und Quadrillenreitens erhalten und an Auftritten einem breiten Publikum präsentieren. Im ideellen Vordergrund stehen gleicher-massen die Pflege der Kameradschaft, die Erhaltung und Pflege von Kavallerietraditionen und der Horsemanship.
Der Vorstand des Vereins Berner Dragoner 1779 besitzt die Chargen: Rekrutierung, Ausbildung, Ausrüstung, Quartiermeisterei, Finanzen, Sekretariat und Aufgebotstelle. Er wird vom Inspecteur präsidiert.

Die ehrwürdige Kavalleriestiftung von der Lueg bietet den Berner Dragonern 1779 eine politisch-kulturelle Plattform. In ihren Satzungen wurde festgelegt, dass sie den Fortbestand und das Wohlergehen der Berner Dragoner 1779 mit zu tragen gewillt ist.

Die Berner Dragoner 1779 sind stolz darauf, dem Staate Bern als offizielle Ehrenformation in besonderer Weise verpflichtet zu sein.